23.–24. Oktober 2018 | Kameha Grand, Bonn

Butlers ist Versender des Jahres 201329.10.2013

Das Management Forum der Verlagsgruppe Handelsblatt und der Brancheninformationsdienst „Der Versandhausberater“, der FID Verlag GmbH, kürten auf der Eröffnungsgala zur NEOCOM 2013 (ehemals Deutscher Versandhandelskongress) gemeinsam den „Versender des Jahres 2013“. Es ist der Multichannel-Anbieter Butlers mit Firmensitz in Köln.

Butlers: Ein Multichannel-Händler der Extraklasse

Ideen entwickeln, Ziele realisieren und Lebenssituationen verbessern: Mit diesen Worten beschreibt der Multichannel-Händler selbst „Das Prinzip Butlers“ – und trifft damit genau ins Schwarze. Denn das auf den Verkauf von Accessoires und Möbeln spezialisierte Kölner Handelsunternehmen schafft es momentan wie wohl kein zweiter Multichannel-Händler in Deutschland, mit zukunftsweisenden Konzepten, ambitionierten Plänen und liebevoll inszenierten Produkten immer wieder aufhorchen zu lassen. Kurzum: Butlers ist ein Vorzeige-Unternehmen aus dem Multichannel-Handel und damit ein mehr als würdiger Preisträger des Titels „Versender des Jahres“ – obwohl Butlers zunächst nur im stationären Einzelhandel gestartet war und das Paketeversenden einige Jahre anderen überließ.

Wie alles begann

Rückblick: Vor 14 Jahren eröffnen die beiden Brüder Wilhelm Josten (48) und Paul Josten (57) mit Frank Holzapfel (64) in Köln die erste Butlers-Filiale. Kurz vor der Jahrtausendwende ist Online-Handel dem breiten Publikum praktisch noch kein Begriff. Kein Wunder also, dass man sich bei Butlers zunächst auf das stationäre Geschäft konzentriert– dort aber mit hohem Tempo die Expansion vorantreibt und so das Fundament für das erfolgreiche Multichannel-Unternehmen von heute legt. Im Jahr 2006 beginnt Butlers damit, seinen Einstieg in den E-Commerce vorzubereiten. 2007 folgt dann offiziell der Startschuss für den Online-Shop Butlers.de, mit dem der Multichannel-Händler erneut eine Erfolgsgeschichte schreiben sollte. „Wir waren damals einer der stationären Einrichtungseinzelhändler, die früh den Weg ins Netz gewagt haben“, erinnert sich Josten. „Uns war klar, dass es ohne das Internet nicht mehr gehen wird und hier die Zukunft des Handels liegt.“

Heute betreibt Butlers insgesamt vier Online-Shops in Deutschland, Österreich, Großbritannien und Spanien. Interessant dabei: Die Filialen werden von Anfang an an den von ihnen generierten Online-Umsätzen gemessen, um erst gar keine Konkurrenzsituation durch die verschiedenen Vertriebskanäle aufkommen zu lassen. „Es ist wichtig, den Online-Shop als Ergänzung und weiteren, bereichernden Vertriebskanal zu sehen“, weiß Jörg Arndt, als Mitglied der Butlers-Geschäftsführung verantwortlich für den Bereich E-Commerce. Ist beispielsweise ein Artikel in einer Filiale vergriffen, bestellt der Filialmitarbeiter den gewünschten Artikel für den Kunden einfach online. Denn nur wenn das Stationärgeschäft vom Online-Handel profitiert, wird Multichannel-Handel nicht nur auf dem Papier praktiziert, sondern tatsächlich gelebt. Bei Butlers sieht das in der Praxis dann so aus, dass Verbraucher auf Wunsch ihre Ware online bestellen und in einer Filiale ihrer Wahl abholen können (Stichwort: „Click &Collect“). In den Filialen wiederum finden Kunden beispielsweise Hinweisschilder, dass es den passenden Schrank zur Tasse im Online-Shop von Butlers gibt.

Immer neue Wege

Wichtig ist dem Unternehmen dabei, dass beide Vertriebssparten profitabel sind. Den Online-Umsatz befeuert aber nicht nur das Multichannel-Konzept. Denn auch im E-Commerce allein macht Butlers eine gute Figur. Immer wieder lassen sich die Kölner neue Konzepte einfallen, um Kunden beim virtuellen Einkauf noch besser zu beraten und so die Kaufentscheidung spürbar zu erleichtern.Vor zwei Jahren beispielsweise hat Butlers als einer der ersten Händler Deutschlands in eine App für das Apple iPad und iPhone investiert, die sich den Zukunftstrend „Augmented Reality“ zu Nutze macht. Das Prinzip: Nutzer richten die Kamera ihres  iPads oder iPhones auf die gewünschte Stelle in ihrem Zuhause und wählen ein Butlers-Möbelstück auf dem Display aus. Dieses kann dann als 3D-Objekt beliebig im Raum platziert werden. So können Kunden vor dem Kauf  im Online-Handel ein Gespür dafür bekommen,wie sich ein Möbelstück bei ihnen zu Hause machen würde.

Wie viele ehemals reine Online-Händler hat auch Butlers das Papierformat als interessanten Hebel für sich entdeckt, um damit Impulskäufe bei Kunden anzustoßen und Bedarf zu wecken. Besonders interessant ist das vor dem Hintergrund, dass Butlers in einem absoluten Zukunftsmarkt unterwegs ist. Denn bislang kaufen Verbraucher erst vergleichsweise selten Möbel im Online-Handel, die Platzhirsche aus dem Stationärgeschäft sind im E-Commerce oft noch gar nicht aktiv. Unser diesjähriger Versender des Jahres macht daher nicht nur in diesem Jahr eine gute Figur, Butlers hat auch glänzende Perspektiven. Wichtig ist nur, dass Butlers weiter Ideen wie die Video-Beratung entwickelt, ehrgeizige Ziele wie weiter steigende Online-Umsätze ins Visier nimmt und mit außergewöhnlichen und liebevoll gestalteten Produkten die Lebenssituationen seiner Kunden verbessern will. Dann kommt der Erfolg fast von alleine. Und davon können nun auch die Kunden profitieren. Um das weitere Wachstum zu finanzieren, bietet Butlers nun Genussrechte mit einer festen jährlichen Verzinsung von vier Prozent an. Kunden können bereits ab einer Mindesteinlage von nur 100 Euro in Butlers investieren. Auch in diesem Fall beschreitet Butlers einmal wieder neue Wege.

Ioana Sträter
Ioana Sträter
Ioana Sträter

Ioana Sträter verantwortete als ehemalige Geschäftsführerin das Kongress- und Messeprogramm von Management Forum, einem Unternehmen der Verlagsgruppe Handelsblatt. Zum Portfolio gehören neben der NEOCOM auch der Deutsche Handelskongress, der Deutsche Marketingtag, die Content World Konferenz und viele mehr.

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