12.-13. Oktober 2016 | AREAL BÖHLER DÜSSELDORF

Digitalisierung im technischen Großhandel? Ja, klar!29.09.2016

Digitalisierung im technischen Großhandel

Digitalisierung ist nicht gleich Digitalisierung. Für jede Branche, jedes Unternehmen gilt es abzuwägen, welche Digitalisierungsmaßnahmen sinnvoll sind. Das gilt insbesondere für den technischen Großhandel, eine Branche, die von einer extrem hohen Prozesskomplexität gekennzeichnet ist.

Für die Kurzstudie „Digitalisierung im technischen Großhandel – Der unbekannte Riese und wie man ihn bezwingt“ hat das ECC Köln gemeinsam mit OXID eSales, dotfly, jCatalog und NETFORMIC beleuchtet, wie technische Großhändler Digitalisierungsmaßnahmen bestmöglich angehen und umsetzen können.

Offene Unternehmenskultur mit hoher Fehlertoleranz gefordert

Die für die Kurzstudie interviewten Experten sind sich einig: Eine offene Unternehmenskultur, die agile Entscheidungsprozesse fördert und Fehler zulässt – wie aus Start-ups bekannt –, ist für den technischen Großhandel ein wesentlicher Erfolgsfaktor, wenn Geschäftsmodelle digitalisiert werden sollen. Zudem ist es entscheidend, alle involvierten Mitarbeiter frühzeitig in Digitalisierungsvorhaben miteinzubeziehen.

Dies fördert nicht nur die Akzeptanz von Digitalisierungsprojekten, sondern kann auch wichtige Impulse von Mitarbeiterseite liefern. Dabei sollte der Blick der Mitarbeiter über den eigenen Verantwortungsbereich hinaus gestärkt werden. Dies hilft, Unternehmensprozesse ganzheitlich zu betrachten und dem Unternehmen so ein größeres Potenzial zur Effizienzsteigerung zu geben.

IFH-Studie Digitalisierung im technischen Großhandel

Bedarfsorientierung als Kern von Digitalisierungsbestrebungen

Jedes Digitalisierungsvorhaben sollte nach Ansicht der befragten Experten mit einer kritischen Bedarfsanalyse des eigenen Unternehmens starten. Betriebe müssen Schlüsselfaktoren wie die eigene Unternehmensarchitektur, die Position im Markt und Unternehmensziele kennen, um ihren konkreten Digitalisierungsbedarf zunächst einmal verstehen und definieren zu können. Sind diese Voraussetzungen nicht erfüllt, laufen vorschnell eingeläutete Digitalisierungsvorhaben Gefahr, im Sande zu verlaufen oder schlimmstenfalls verlustreich zu scheitern.

Insbesondere im technischen Großhandel ist blinder Aktionismus nicht die Antwort – vielmehr müssen Unternehmen neben internen Prozessen auch die Strukturen ihrer Kunden und Zulieferer in ihre Strategie einbeziehen, um Digitalisierung als Erfolgsfaktor verbuchen zu können.

Über die Kurzstudie „Digitalisierung im technischen Großhandel“

Für die Kurzstudie „Digitalisierung im technischen Großhandel – Der unbekannte Riese und wie man ihn bezwingt“ wurden 14 Interviews mit Unternehmensvertretern aus dem technischen Großhandel geführt, die für Digitalisierungsthemen verantwortlich sind. Die Interviews wurden vom 02.05. bis zum 13.06.2016 durchgeführt. Im Fokus der Interviews standen folgende Fragestellungen:

  • Was bedeutet Digitalisierung im technischen Großhandel?
  • Wo stehen die Unternehmen heute?
  • Welche Erfahrungen wurden mit Digitalisierungsvorhaben gemacht und welche Learnings sind zu ziehen?

Die Kurzstudie steht hier zum kostenfreien Download bereit.

Stefanie Drechsel
Stefanie Drechsel
Stefanie Drechsel

Stefanie Drechsel ist seit April 2014 Senior Projektmanagerin am IFH Köln und dem dort angesiedelten ECC Köln. Ihr betriebswirtschaftliches Studium mit den Schwerpunkten Marketing, Personal sowie Arbeits- und Organisations-Psychologie absolvierte sie an der Justus-Liebig-Universität in Gießen. Sie verfügt über umfassende Erfahrungen in qualitativer und quantitativer Marktforschung.

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