23.–24. Oktober 2018 | Kameha Grand, Bonn

NEOCOM-News 5.8.2013: Sommerloch für Verbesserung des Online-Shops und der Konversionsrate nutzen05.08.2013

Neue Regeln bei eBay, Tipps wie man das Sommerloch für die Optimierung des Online-Shops nutzen kann, mobile Logistiklösungen und mehr News.

Aktuelle Studien und Trend-Themen

Schuhkauf – Auf was achten die Käufer?

Für den „IFH-Branchenreport Schuhe“ wurden im Mai 2013 rund 1.000 Personen online und im Bevölkerungsschnitt repräsentativ befragt. In Deutschland werden jährlich rund 390 Millionen Paar Schuhe gekauft. Eines der interessanten Ergebnisse des Reports ist, dass Online-Käufer stärker auf die modische Aktualität des Schuhangebotes achten, als Menschen, die im stationären Handel auswählen. Zudem spielt bei Cross-Channel-Shoppern die Marke eine größere Rolle. Das IFH  Köln lädt Anfang Oktober zum Zukunftsforum Schuhhandel.

Rakuten rät Online-Shop-Betreibern Sommerloch für die Vorbereitungen auf das Weihnachtsgeschäft zu nutzen

25 Millionen Deutsche nutzen das Internet für Weihnachtseinkäufe, so eine Studie des Branchenverbandes Bitkom. In den Sommermonaten schwächelt der Umsatz dagegen bei vielen Online-Shops. Rakuten hat fünf Tipps erarbeitet, wie sich Online-Händler im Sommer schon um ihr Weihnachtsgeschäft kümmern können. Priorität sollte die Suchmaschinenoptimierung haben und an zweiter Stelle auf der Checkliste der Verbesserungsmöglichkeiten der Content des Shop stehen, sowohl was die Visualität der Bilder, als auch die Qualität der Texte anbelangt. Zudem sollte der Look & Feel des Shops, die Preise und Sortimentsgestaltung überprüft und optimiert werden. Nicht schaden kann auch, wenn man eine Social Media Strategie entwickelt. Die ausführlichen Tipps finden sich im Rakuten-Blog.

Konversionrate verbessern

Die Online-Marketing-Agentur Löwenstark hat die Usability vieler Online-Shops unter die Lupe genommen und ein 10 Punkte Programm für eine bessere Konversionsrate ausgearbeitet. Viele Online-Händler würden, so die Agentur, nur eine Konversionsrate von unter drei Prozent erreichen. Wenn potenzielle Kunden etwa nicht als Gast bestellen können, die Shopsuche fehlerhaft ist, wann Kunden Angaben zu Kosten und Lieferzeit erwarten oder wie lange ein Bestellprozess eigentlich dauern darf, sind einige Themen aus dem 10-Punkte Programm für einem besseren Webshop. Das komplette 10-Punkte Programm mit ausführlichen Erläuterungen findet sich hier.

Mode-Käufer schicken häufig zurück

Fashion Käufer retournieren häufiger als Shopper im Bereich Consumer Electronics & Elektro. Das ECC Köln hat in seiner Studie „Versand- und Retourenmanagement im E-Commerce“ herausgefunden, dass 6,7 Prozent der Fashion Käufer bei jeder Bestellung eine Retoure auslösen. 16,7 Prozent bei jeder zweiten und 20 Prozent bei jeder dritten Order. Ganz anders verhält sich dazu das Segment Consumer Electronics & Elektro, denn dort hatte jeder fünfte Käufer noch nie eine Retoure und fast 70 Prozent schicken seltener als bei jeder fünften Bestellung ihre Ware zurück.

Aus den Unternehmen

Trusted Shops meldet 16.000 angeschlossene Online-Händler

Das Kölner Unternehmen Trusted Shops zertifiziert Online-Shops nach mehr als 100 Einzelkriterien und meldet jetzt über 16.000 angeschlossene Shops in Europa. In diesem Jahr habe man seine Aktivitäten vor allem in Großbritannien ausgebaut und weist auf einen planmäßigen Marktstart in Belgien, Italien und den Niederlanden hin. An der weiteren Internationalisierung des Unternehmens will man festhalten.

Intershop launcht erweitertes B2B-Modul

Mit den erweiterten B2B Funktionen, so das Unternehmen Intershop, werden individuelle Nutzererlebnisse möglich, die Bestellprozesse vereinfacht und die Komplexität reduziert. Mit dem neuen B2B Modul trage man der zunehmenden „Consumerization“ auch im Bereich der Geschäftskunden Rechnung. Das neue Modul präsentiert sich mit Online-Self-Service-Tools mit denen Online Händler die Bestellprozesse vereinfachen und individualisieren können. Zudem können Käuferrollen definiert, Budgets zugeordnet und Genehmigungsprozesse festgelegt werden. Den Kunden können individuelle Preise zugeordnet und speziell abgestimmte Kataloge gezeigt werden. Ergänzt wird das Modul durch Quick Order, Bestellvorlagen und Angebotsanfragen, mit denen Bestellungen schneller abgewickelt werden können. Intershop stellt ein Factsheet zum kostenlosen Download im Intershop Media Center zur Verfügung.

eBay führt Neuerungen für gewerbliche Verkäufer ein

Gewerbliche Verkäufer können in Zukunft ihre Angebote auf vielen internationalen Websites kostenfrei anbieten und so das Netzwerk von 120 Millionen weltweit aktiven eBay-Nutzern erreichen. Damit dies auch sprachlich klappt, bietet eBay ein neues Programm an, das Verkäufer beim Einstellen und Übersetzen der neuen Angebote helfen soll. Mehr Informationen finden Online-Händler im Update für international Selling. Für Verkäufer mit Top-Bewertung ändern sich einige Anforderungen. Unter anderem muss dieser eine Bearbeitungszeit von Bestellungen von maximal einem Werktag garantieren. Alle Änderungen finden sich in einem Factsheet. Auch für die Rücknahmebedingungen gelten neue Regeln und ab 1. Oktober 2013 muss jedes Angebot ein Bild aufweisen. Alle Neuerungen auf einen Blick finden sich hier.

MeinAuto.de entwickelt markenübergreifenden Fahrzeugkonfigurator

Der Internetvermittler MeinAuto.de hat einen neuartigen Fahrzeugkonfigurator entwickelt. Der Kunde sucht nicht mehr nach Marke und Modell, sondern kann aus den Kategorien Fahrzeugtyp, Budget, Verbrauch, CO2-Effizienzklasse, Antriebsart, Kraftstoffart, Leistung, Getriebeart, Ausstattungsmerkmale/-extras oder die Anzahl der Sitze und Türen wählen. Der Suchalgorithmus wählt dann aus rund 10.000 Modellvarianten das passende Fahrzeug aus. Nach eigenen Angaben des Betreibers von MeinAuto.de haben sich die Zugriffe von 291.324 im Jahr 2007 auf mehr als 7 Millionen in den ersten sieben Monaten in 2013 gesteigert.

Logistik

Mobile Logistiklösung

Das bei Berlin ansässige Unternehmen Smilog präsentiert eine mobile Logistiklösung. Das Angebot umfasst die Integration von Barcode, RFID, QR-Code, Pick-by-Voice, Pick-by-Vision, Bring-your-own-device (BYOD) oder SAP-Cloud-Lösungen. Alle Informationen zu den Lager- und Logistikprozessen erhalten Anwender auf einen Blick und in Echtzeit. Auf sämtliche Informationen, wie zum Warenein- und -ausgang, greifen Unternehmen so umgehend und mobil zu – egal, ob über den PC im Büro, über das Barcode-Terminal im Lager oder unterwegs per Smartphone. Sprach- und visuell gesteuerte Lösungen sollen die Arbeit im Lager – besonders bei Waren, für die das Kommissionieren mit beiden Händen nötig ist, unterstützen.

15 Tage für die Strecke Zhengzhou – Hamburg

Ein mit 51 Containern beladender Zug wurde von China aus an die Elbe geschickt. Organisiert hat dies im Auftrag der Stadtverwaltung von Zhengzhou die DB Schenker. 15 Tage war der Zug auf der 10.214 Kilometer langen Strecke unterwegs.

GLS mit neuer Gesellschaft in Kroatien am Start

Am 1. August startete der Paketdienst GLS an vier Standorten in Zagreb, Rijeka, Split und Osijek sein Dienstleistungsangebot in Kroatien, das am 1. Juli 2013 der Europäischen Union beigetreten.

Logwin engagierte sich für Flutopfer in Bayern

Der Logistikdienstleister Logwin hat kostenfrei den Transport von gespendeten Haushalts- und Elektrogeräten in das niederbayrische Dorf Hengersberg übernommen. Vor Ort wurden die Hilfsgüter dann vom Bayerischen Roten Kreuz in Deggendorf verteilt.

Schleusenwärter Streik hat Auswirkungen auf die Logistik-Ketten

Der Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e.V. (BME) stellt fest, dass derzeit mehr als 100 Binnenschiffe, was einer Laderaumkapazität von 1.500 LKW´s entspricht, im deutschen Kanalsystem durch den Streik der Schleusenwärter festliegen. Rund 50 Millionen Tonnen Güter, vor allem Massengüter, werden im Jahr mit Binnenschiffen durch Deutschland transportiert. Der Verband befürchtet vor dem Hintergrund, dass die meisten Industriebetriebe nur über Material- und Rohstoffreserven für eine Woche verfügen, dass viele Lieferketten bei einem länger andauernden Streik reißen könnten.

Outsourcing in der Logistik weit fortgeschritten

Die Studie „Erfolgsmodell Outsourcing 2013“ von Steria Mummert Consulting hat ermittelt, dass 70 Prozent der Entscheider in der Logistik-Branche das Potential möglicher Outsourcing-Lösungen für bereits ausgeschöpft halten. Ein Schwerpunkt sind dabei die IT-Dienstleistungen, die bei 45 Prozent der untersuchten Unternehmen an externe Partner vergeben sind. Die Studie, an der sich 200 Fach- und Führungskräfte aus Unternehmen mit mehr als 100 Mitarbeitern beteiligt hatten, kann hier bestellt werden.

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Ioana Sträter
Ioana Sträter
Ioana Sträter

Ioana Sträter verantwortete als ehemalige Geschäftsführerin das Kongress- und Messeprogramm von Management Forum, einem Unternehmen der Verlagsgruppe Handelsblatt. Zum Portfolio gehören neben der NEOCOM auch der Deutsche Handelskongress, der Deutsche Marketingtag, die Content World Konferenz und viele mehr.

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